kombüsen slam #16

Und noch ein letztes Mal vor der Sommerpause geben wir uns das Poetengemetzel der Güteklasse extra extra fein und schauen zurück auf eine atemberaubende Slamsaison. Wir haben sie immer noch nicht alle, aber das passt schon so!

Denn wir haben ja:

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Yasmin Hafeth – Sie ist amtierende österreichische Poetry Slam Meisterin, U20 deutschsprachige Meisterin 2009 und darüber hinaus Siegerin unseres legendären Geburtstagsslams. Sie ahoit auch übelst gerne.

Mriri – österreichischer U20 Poetry Slam Champ, zweiter Platz beim Kleinkunstvogel und hat auf der Bühne mehr Blätter in der Hand als Bäume auf Ästen. Affengeile Sau, der Vogel. Ahoit auch verdammt gerne.

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Adina ist ein lyrischer Stromschlag. Sie will die Welt retten, Popcorn für alle und stagediven. Sie öffnet dir die Augen und danach piekst sie rein. Adina Style baby, ahoien ist für sie die schönste Nebensache der Welt.

Concerto Crystall ist ein Performancekäsekrainer. Seit letztem Monat fixer Kombüsen Slam DJ. Dass er es sich aber nicht nehmen lässt, vorm Auflegen ein/zwei/drei Texte zu kicken ist nur selbstverständlich. Er ahoit selbst unter der Dusche.

Jessy James LaFleur ist gedichteter Urlaub. Sie ist symphatisch, cool, bildhübsch und gerade auf Österreich-Tour. Klar, dass sie dann unbedingt zur Kombüsi muss, um vernünftig ahoien zu lernen.

Wie immer haben sich auch die lokalen Slamgrößen angekündingt, die ahoien schon von Natur aus.

Moderiert wird die geile Bühnenzerlegung vom bärigsten Moderator der Welt, Mario Tomic. Der ahoit verdammt selten, dafür schifft er zu gut.

Ort des Geschehens: Kombüse. Beginn: 19:00. In der offenen Liste sind diesmal 4 Plätzchen frei.

 

 

 

 

 

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freier himmel und demoflavor – nachlese # 15

Jeder Slam ist ja was besonderes. Bei uns wirds dann gerne auch mal doppelt besonders, schließlich sind wir ja auch besonders besonders. Also besonderten wir uns grad noch rechtzeitig eine Sondergenehmigung für draußen und nahmen uns dann besonders kurzfristig vor, das Mirko gegen ein Megaphon zu ersetzten. Da schauten sich die Slammer nicht selten – sondern hörten sich teilwise auch recht komisch an.

17 ganze WortchaotInnen nahmen es sich vor die kleine geile Bühne zu besteigen, 12 wurden gezogen, und so durfte einer der nicht gezogenen das Opferlamm geben. In diesem Fall war es kein geringerer als Lesebühnenküken, kombüsenslameigenes Poetryanbau und U20-Finalist Florian Supé. Und er hatte sie, die Euphorie, die Euphorie!

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Nicht weniger sensationell stiegen wir dann ins Slamgeschehen ein. Nach kurzem Wem-muss-man-hier-noch-Regeln-erklären-?-Gelaber stellte sich Poetrypartizan und neuer slameigener DJ Corcerto Crystall vor. Sein translinguales ABC mit Stichwort „Freiluftschach“ gefiel viel. Danach stürmte Vici, die frischgebackene steirische U20-Meisterin im Poetry Slam auf die Bühne und machte dein Bier zu mein Bier. Die erste Gruppe schloss Fabian Wolfgang mit geiler Impoetry ab. Für buntes Konfeti und „Zauberpony“ reichte es aber nicht fürs Finale, für Concerto und Viki hingegen schon.

Für Stefan sollte es die erste Slamerfahrung werden. Er eröffnete die zweite Vorrunde ruhig und gefühlvoll. Mona Fischer brachte ebenso nice die Megaphon dahinschmelzenden „1 Meter“. Christine Teichmann schloss die Runde – und schoss den Vogel ab, mit dem Text vom Himmel ihrer Oma. Stichwort laut Momententzifferung „schgchrikompf“, jedenfalls Finaleinzug dafür.

Die dritte Runde entpackte DIE KARIN und definierte Tulpen als die coolen Säue der Blumenwelt. Stichwort „brofist“ setzte sich gegen die bros Phantasiekomode mit „dance in the dark“ und den die Innenseiten von Joghurtbechern ableckenden Knuddelkurt mit „fresh“ durch.

Janea kam mit verblassten Erinnerungen über eine nie zustande gekommene Freundschaft. Andächtige Stille für „Dörte“. Dannach begoss Adina Blumen mit Kakao, wünschte sich „Bambusrindenbinden“ und musste durch den Konsum ins Finale. Ebenso wie Elias Hirschl, dem das Megaphon wie keinem anderen stand. Mit supergeilem Wahlkampf machte er sich den Finaleinzug klar.

Nach der Vorrunde ist vor der Finalrunde, 6 Slamkanonen in Zeitdruck. Notizen existieren davon nicht, es gibt nur erleben. Da heißts eben Fresse halten und zuhören und wer nicht da gewesen ist, der verdients auch nicht zu wissen, wie geil es abging.

Alle haben übelst gerockt. Die Karin hat den Speck nach Hause genommen, Elias Hirschl den Käse. Concerto machte schnell die Geschäftsumwandlung und legte heißensten Scheiß auf. Irgendwann war es dann Morgen und wir sperrten zu. Ach ja, Sternemann und Krissemann schauten später auch vorbei. Wir wollten aber kein Pfoto mit ihnen machen.

Und wer die nächsten heißen Termine nicht verpassen möchte:

13.06. 1ste grazer Lesebühne: Gewalt ist keine Lesung. Es lesen Mario Tomic, Christine Teichmann, Kuno Kosmos, Yannick, Klaus Lederwasch, Florian Supé, Ines Jokic. Featured Poet: die einzigartige Clara Felis.

18.06. Grünschnabel Poetry Slam im Stockwerk, gehostet von Yannick und mit geilen Gästen.

27.06. Kombüsen Slam # 16 mit Mieze Medusa, Yasmin Hafeth, Adina und und und…

Kombüsen Slam #15

Stimmt die Duellierjingles ein, trainiert euch das härteste AHOI an, das ihr raushauen könnt, und schwingt das Bein dem anderen nach zur kultigsten Poetenhütte der Stadt. Denn bald haben wir sie… bald haben wie sie mal wieder… bald haben wir sie mal wieder nicht alle.

Aber schau mal, wen wir so haben:

ELIAS HIRSCHL ist verbales Rasiergerät. Er ist österreichischer U20 Poetry Slam Champ 2012 und kann nur volles Brett geben. Er ist neuerdings damit vollzeitbeschäftigt, kleine Hirschls zu klonen um bald die Weltherrschaft an sich zu reißen. Wir glauben, er schaffts!

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ADINA ist turbobeschleunigtes Wortkarussell. Sie gehört nicht zu den zurückhaltenden Stage-Diven, will dafür aber unbedingt nach vorn knallen und stage-diven. Es kommen bitte nur Monster und Monsterinnen die Adina dabei „unterstützen“ möchten.

DIE KARIN ist ein Slamgranatapfelschnaps als Linzer Torte verkleidet. U20 Finalistin beim GIPS 2012. Ihr style ist DIE KARIN style also Fresse und zuhören! Hat noch keinem geschadet.

JANEA ist eine der nettesten Slamschreihalse der Welt und voll in Farbe. Ihre Poetry ist ein pinkes Wollknäuel aus dem die kratzigsten Pullover gestrickt werden.

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FABIAN WOLFGANG sieht ganz harmlos aus, genau wie alle anderen Psychos. Wäre er ein Babysitter, würde ich meine Kinder unbeaufsichtigt lassen.

An den Plattentellern (und vielleicht für einpaar 5-Minuten auch auf unserer kleinen Slambühne) kein geringerer als Mann des Volkes, die Fleischfresserpflanze unter den Slammern, CONCERTO CRYSTALL.

Außerdem hat sich ein Großteil der geilen Lesebühne „Gewalt ist keine Lesung“ angekündigt, sowie weiteres lokales Slamgeviech! Es wird heiß, es wird heiß…

Die geilste Poetry-Sause der Stadt wird mal wieder veranstaltet und moderiert von der poetischen Himbeerbrause mit Schuss, Mario Tomic.

Hinkommen ist Pflicht, fernbleiben tun nur Durchschnittchen.

 

 

Kombüsen Slam 18.03. – Supreme Geburtstagsedition

Back in the days… vor drei Jahren entstand in Graz erstmals so etwas wie eine lokale Slamszene. Und Simon sah, dass es gut war. Und Simon dachte sich, ein neuer Slam wär doch schön. Und wir so alle: yeah! Und so schuf Simon den Kombüsen Slam. Und eben dieser (mittlerweile so legendäre) Poetry Slam ging am 15.03.2011 zum ersten Mal über die Bühne. Damals schon sehr gut besucht, aber lediglich mit vier Teilnehmern bestückt, war die „Jungfernfahrt“ eigentlich kein Slam im klassischen Sinne (keine Wertungen, keine Sieger ect), sondern viel eher eine Slam Show (die vorhandenen Poeten durften alle zwei mal lesen und alle feierten und wurden gefeiert). Mit an Bord waren Paul Pizzera (damals die grazer Poetry Slam Ikone schlechthin, sollte später den Kleinkunstvogel gewinnen und zu einem der erfolgreichsten Kaberettisten des Landes werden), Tschif (Leobens Bürgermeister der Herzen, sollte später einer der Hauptveranstalter im punkto regionaler Poetry Slam Meisterschaften werden), Martin Ross (Universitätsprofessor, der wohl eher nur am Rande was mit Poetry Slam zu tun hatte, ist wohl heute noch Universitätsprofessor und hat nur am Rande was mit Poetry Slam zu tun), sowie Mario Tomic (damals Senkrechtstarter in der SlamSzene, sollte später der Rekordkombüsenslamsieger werden und die komplette Verantwortung für denselben übertragen bekommen). Moderiert wurde der riesige Spaß vom wundervollen Simon Cazzanelli (bestdressedslammer ever in Österreich, sollte später sein Studium zuende bringen und nach Hamburg ziehen)…

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Und nun ist es drei Jahre später. Der Slam ist gewachsen, die lokale Szene ohnehin, das Ansehen auf nationaler Ebene ist unvergleichbar und die Qualität ist einfach nur sagenhaft. Nun sind wir kult diggi, wir sind legendär! Und wir wollen uns einfach mal feiern, wir finden das legitim. Und wie wollen wir feiern? Na so, wie halt gefeiert wird, wenn man sie nicht alle hat! Schau mal her!

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Wir feiern mit der amtierenden österreichischen Poetry Slam Meisterin und bislang einzigen österreichischen Slam Poetin, die je die internationale Poetry Slam Meisterschaft gewonnen hat. Holla und 1000 Liebe für diese Frau. Die Kombüse freut sich auf Yasmin Hafeth.

Wir feiern mit dem Slam Papa in Österreich! Er ist Autor, Herausgeber, Slamveranstalter und nach wie vor einer der heißesten Slam Poeten des Landes. Ohne ihn gäbe es uns alle nicht. Wir freuen uns auf Monsterwortsport von Markus Köhle.

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Wir feiern auch mit der Slam Mama in Österreich! Aber nicht nur. Sie ist auch als Autorin, Slammoderatorin oder Rapperin unterwegs und macht und verknüpft und macht und rackert. Eine Frau mit unglaublich viel Power. Es ist uns eine Ehre, die einzigartige Mieze Medusa bei uns begrüßen zu dürfen.

Wir feiern mit einem, der jeder Bühne Soul beibringt. Wie geil der Typ abgehen kann, durftet ihr letztes Mal schon in Erfahrung bringen. Doch da war er nur spontan eingespungen. Diesmal ist er amtlich geladener Gast. Christopher Hüttmannsberger!

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Wie feiern mit einem Kunstflüchtling. Er ist eigentlich eh Grazer, hat vor Monaten mal wieder beim Kombüsen Slam mitgemacht und ihn auch mal gewonnen, lebt allerdings mittlerweile in Stuttgart und wird sich mit dem Radl in die Heimat machen, um sich den Kombüsispaß zu geben. Wir freuen uns auf ein wiedersehen mit MC Stoner.

Und noch weitere geile Slammer und Slammerinnen werden wir haben. Der Österreichische Poetry Slam Meister 2012 Klaus Lederwasch hat sich angekündigt, die Anstandsdame der Lesebühne „Gewalt ist keine Lesung“ Christine Teichmann, sowie der Großvater aller Hipsterlichkeiten Kuno Kosmos.

Und wer leitet euch durch diesen verrückten Abend? Na wer schon? Euer Lieblingsdiggi, das Geburtstagskind des Tages, euer Slam Käptn Mario Tomic.

Es gibt noch 4 Plätze auf der offenen Liste. Anmeldung für Slammerinnen ist bis 18:45, Beginn um 19:00. Wir lassens krachen.

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Wenn die Kombüse Geburtstagsfeierlichkeiten veranstaltet, darf unser Kultformat natürlich nicht fehlen. Und vieles hatten wir uns vorgenommen. Und vieles haben wir auch durchgesetzt.

Als Opferlamm hatten wir keinen geringeren als den österreichischen Poetry Slam Meister 2012, Klaus Lederwasch. Er erzählte von seinem Drehbuch und Männlein und Weiblein im Publikum pinkelten Tränen. Dann gings los, wie gewohnt in vier Dreiergruppen.

Simon Tomaz musste als erster antreten. Mit Stilvariationen kämpfte er sich duch verschiedene Koalitionsaspekte. Komalition, Koalalition, Kobralition… Julia wollte von Startplatz 2 auf Rang 2 und bot zwei schöne Gedichte. Einmal Verlust, einmal Zweisamkeit. Ines Jokic gab Valentinstagsquälendes zum Besten. 1. Bahnsteig, 2. Klasse. Alle waren toll und wurden lautstark bejubelt, doch den Finaleinzug ergatterte sich der Simon.

Die zweite Gruppe eröffnete Jonas Scheiner und wusste mit Massage und Wortspiel zum politischen Geschehen zu beeindrucken. Der gute alte Christopher Hütmannsberger rief uns ins Gedächtniss, dass wir sowohl bauuuun als auch niederreissen könnten. Victoria Vorraber improvisierte anfangs, kam dann immer mehr in Fahrt und brachte eine ordentliche Performance auf die Bühne. Das Publikum klatschte aber die beiden Jungs ins Finale.

Die super tolle Slamwiederkommerin Laura hatte einen Text im Gepäck, über Welten die sich schwer taten, sich aufeinander einzustellen. Auch Kuno Kosmos war gut drauf. Er gab einen Mailverkehr mit Maximilian zum Besten. Lina Madita wünschte sich 10 cm Abstand, 10*10 Punchlines, bezeuberte dabei und wurde folgerichtig ins Finale geschickt.

Henrik Szanto erzählte uns davon, wie es ist, über einem Puff zu wohnen. Andi Plammer schoß uns seinen Reh-Text um die Ohren. Eike Bretschneider war gerade noch rechtzeitig aufgetaucht um die Vorrunde Abzuschließen. Er sprach von der Malofantenkuh. Das Publikum war nicht mehr zu bändigen und schrie und kreischte Henrik und Eike knapp vor Andi und ins Finale.

Dann Pause, Fahrtkostenjuterunde, Getränke bestellen und schon ging das Bühnengebrülle weiter.

Finale: Opferlamm war kein Geringerer als die Grazer Slamlegende Jimi Lend!

Christopher Hütmannsbergerbewies einfach überstyle, Eike Bretschneiderverriet uns Details aus seinem WG(tarier)-Leben, Henrik Szantocharmeurte sich gewohnt lässig in die Herzen, Simon Tomazknallte böseste Echoreim-Skills, Lina Maditabrachte beste Frauenpower auf die Bühne, Jonas Scheinerlies magisch fingerschnippsen.

Und zum Schluss gabs dann ungewohnter weise Hippiescheiße: Doppelsieg für Henrik Szanto und Simon Tomaz!

nächster termin: 18. 03. Dann feiern wir unseren eigenen Geburtstag!

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Fotos werden noch nachgereicht!

spezial edition: geburtstagsslam!

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Bei der zwölften Ausgabe unseres supergrowigen Slams steht alles im Zeichen des Geburtstags. Die Kombüse feiert Geburtstag, wir feiern Geburtstag, offiziell zwar erst im März aber dann feiern wir halt eben jetzt schon mit… ach wir werden alle Geburtstag feiern wollen, wenns darum geht, sich diesen Valentin wieder fremdzutrinken.

Perfekter Anlass uns Poetenständchen halten zu lassen und einfach mal lossegeln. Am Mittwoch, dem 19.02., machen wir unsere kleine Bühne für großes Talent frei und dabei haben wir sie noch immer nicht alle. Diesmal haben wir allerdings Folgendes:

Eike Bretschneider ist Freigeist und er erzählt Verschiedenes. Dieser Tage hat er sich mit vitaminreicher Nahrung gestärkt und ist von Hannover Richtung Graz losgelaufen um ja rechtzeitig zu den Slammerlichkeiten zu erscheinen. Bei so viel Kombüsenbock muss der Junge aber mal fix was auf dem Kasten haben.

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Simon Tomaz ist einer der schrägsten Vögel, den die Slamszene zu bieten hat. Nehmt sicherheitshalber Taschentücher mit, denn so manches Wortspiel aus seinem Kopf regt Tränenfluss an. Wir freuen uns auf seine unverwechselbaren styles.

Die Karin hat kaum eine Bühne in diesem Land ungerockt gelassen. Sie hat vieles zu bieten, sie hat Text, sie hat Karakter und, ja, sie hat mächtig Eier in der Hose. Und sie hat Bock auf Kombüsi… so solls auch sein!

Jonas ist Exilwiener, riecht von Natur aus gut und ist nicht so brav, wie er ausschaut. Sicher ist jedenfalls, er freut sich ein Loch in die Sneakers vor lauter Vorfreude auf die Kombüsisause.

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Henrik Szanto ist so ein bisschen wie Zuckerwatte, flauschig, süß und lustig… Er war eh letztes Mal dabei und hat sich halt einfach hartnäckig in unser Geburtstagslineup reingebettelt, so sehr hats ihm getaugt.

Lina Madita ist grad so einweng dabei, erwachsen zu werden. Dass sich solche Umstände dann in chaotischen Texten manifestieren ist dann schon selbstverständlich. Es kann sehr schräg werden, wenn dieser kleine Powerwollkneul zu sägen beginnt.

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Ines Jokic ist Murtonsiegerin, seitdem Wahlgrazerin und wird immer wieder vom Duden nach Erlaubnis gefragt, ihr Bild neben dem Begriff „Querkopf“ abzubilden.

Margharita Kinstner gehört zu den Lesebühnenpioniren unseres Landes! Sie war Stadtschreiberin in Judenburg, hat vor einigen Monaten ihren Roman „Mittelstadtrauschen“ veröffentlich und fährt damit beachtliche Erfolge ein. Es ist uns eine Ehre, sie auf unserer Bühne zu begrüßen.

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Julia singt, spielt einige Instrumente und schreibt Wundervolles. Endlich fühlt sie sich auch bereit für die Slambühne. Wir begrüßen sie mit Vorfreude.

Und wer darf hier nicht fehlen? Na der Kuno Kosmos darf nicht fehlen! Er ist nicht nur Sieger des letzten Slams, sondern zugleich auch der einzige teilnahmeberechtigte Mehrfachsieger unseres Kultslams. Er freut sich, wir freuen uns. Die Sause kann steigen!

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Tja, wieder mal ein Monsterlineup, welches nur mit euren Euros und Cents möglich gemacht wurde. Ein line up, das so Monster ist, dass ihr eure Kinder besser unbeaufsichtigt mit Elektrogeräten in der Badewanne spielen lasst liebe Freunde.

Doch halt! Wem soll man diese Jesuszeichnung zuordnen? Na das ist kein geringerer als der Österreichische Poetry Slam Meister 2012, Klaus Lederwasch! Und der, ja der macht bei uns diesmal „nur“ das Opferlamm. Bist du deppat, wir haben sie ja so was von nicht mehr alle.

Moderiert wird der Monsterspaß von der personifizierten Abtreibung sinngeschwängerter Textpassagen, der bekanntesten Jogginghose der Stadt, eurem Slam Capitano Mario Tomic.

Über die offene Liste sind nur mehr noch 2 Startplätze zu vergeben. Sollten sich mehr Poeten anmelden, losen wir einfach zwei aus. Für jeden der nicht dran kommt gibt es einen Fixstartplatz beim nächsten Termin. Anmeldungen bitte bis (!) 19:00 beim Capitano.

SCHIFF AHOI!

Nachlese Kombüsen Slam 11: Rapunzel und andere Rampensäue

Es war ein kalter Jännerabend in Graz und wir hatten ja keine Ahnung. Wir haben sie ja eh nicht alle…

Gerade hatten wir fertiggeschlauhörert, gekleinspracht und uns etwas geleberkassemmelt, um mit Kawumm und tollem Workshop ins Neue Veranstaltungsjahr zu rutschen, da kamen sie schon alle angetanzt. Die Playerequipe. Die großen Gäste aus dem Norden. Nachdem sich Mriri, Henrik, Alice und Concerto eiwenig erholten – schließlich haben sie das Tschifmobil von Wien nach Graz schieben müssen – wurde gezieltes Workshoppen gezwungenermaßen schnell zu einem lässigen Kennenlernen der geladenen Garde mit den lokalen Slammern und denen, die es an diesem Abend werden wollten. Wir ließen einfach nur zu und schon formten sich spontan Gruppen. Wir quatschten über Texte, performten einwenig herum, warfen uns Zeilen hin und Reime her, gaben immer wieder Leseproben… kein Workshop der Welt hätte eigentlich mehr bewirken können. Gerne nächstes Mal auch so.

Zwei Zeilen später war die Kombüse dann schon voll bis zum Gehtnichtmehr, die Türen waren nicht mehr zu schließen und draußen habe ich noch Menschen im Schnee stehen gesehen, viele Menschen, die einfach Bock auf Slam hatten. Und die gingen nicht etwa, nein, die blieben noch ganz viele Großerzeigersprünge da. Danke dafür, ihr seit die geilste Crowd wo gibt!

Musik aus, Ton an, einpaar Schiff Ahois und wir segelten los.

Tschif the Legend! gab gutmütigerweise seinen Fixplatz an die hungrige Slamjugend ab und schlüpfte dafür in die Rolle des Opferlamms. Er kickte die Headlines und formte perfektes Terrain für ein Slamgemetzel der Güteklasse Extraextra Extrafein.

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Erste Gruppe: Mriri schlenderte auf die Bühne, las von vielen Zetteln und wurde nach 5 Minuten mit Toilettenpapier teilmumifiziert. Henrik Szanto war grad in der Zeit und die Herzen gingen auf und die Mundwinkel zogen sich hoch und die Flossen klatschten derb gegeneinander. Benjamin hatte es nicht leicht, schlug sich aber sehr tapfer. Das Publikum war allerdings zu sehr seinem skandinavischen Charme verfallen und klatschte Henrik ins Finale.

Zweite Gruppe: Sophia Gruber legte gut vor und entführte uns in eine schönere Welt. Alice Reichmann sprang von Rolle zu Rolle und unterhielt auf höchstem Niveau. Jubel und Begeisterung beim Publikum. Concerto Crystall ließ seinen „Mann-des-Volkes-Charme“ spielen und siehe da, das Publikum weigerte sich mit vereinten Applauskräften dagegen, zwischen ihm und Alice über den Finaleinzug zu entscheiden. Also beide ab ins Finale!

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Dritte Gruppe: Yannick war aspiringestärkt (an der Stelle ein dickes Dankeschön an die wunderschöne Anonyme mit der sozialen Ader! Ja, in Graz rennen nur Traumfrauen durch die Gegend) und gab ein „echt, weinst du?“ von sich. Laura war zum ersten Mal auf der Slambühne, fühlte sich dann darauf aber so gut, dass sie gleich das Zeitlimit überzog und eine ordentliche Tracht Sprühsahne abbekam. Und dann wars Kuno Kosmos Zeit. Er blickte weit in die Zukunft, sah die Menschen zu Ultrahobbits mutieren und wurde anschließend mit leichtem Vorsprung ins Finale geklatscht.

Vierte Gruppe: Florian Supe eröffnete mit einem wundervollen Text und malte sich seine Womanzipation aus. Herrlich! Christine Teichmann dreamteamte sich auf die Bühne und verwirrte das Kombüsipublikum mit einem Text über ihr Slamteam. Doch trotz der Verwendung des meistgedroppten Slammernamen Österreichs reichte es nicht fürs Finale. Ebenso wenig wie für Teresa. Sie hatte ihren Text im Workshop zuendegeschrieben, wollte ihn gleich mal raushauen und erntete nur knapp weniger Applaus als der Flo.

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Ay ay ay, und dann war Finale!

Mriri opfterstampfte, Florian kurzgeschichtete, Kuno rapunzelte, Concerto connectete, Alice anknüpfstylte und Henrik kuchenrezeptete und alle taten es, was das Zeug hält. Die Kombüse brannte, die Masse klatschte und klatschte und irgendwann – viel viel später als im Protokoll eingeplant – konnten wir den ersten Kombüsen Slam Sieger im Jahre 2014 bekannt geben.

Alice Raichmann und Henrik Szanto teilten sich den zweiten Platz und somit einen wundervollen Käse, doch der Siegerspeck blieb in Graz und ging an den „Jazzsteppoeten“ Kuno Kosmos.

Eine gute Nachricht am Rande: Wir haben das Tschifmobil volltanken können, so haben die Slammer nicht nach Wien retourschieben müssen!

Ein Superspaß wars und wird sehr bald wiederholt. Wir sehen uns beim nächsten Segeln.

(tr)euer slamkäptn 😉